Entfaltet sich im Dunkel
wenn die Flugzeuge
schweigen und die
Meteore verglüht sind

Draußen auf den Feldern
bei den Hallen und Kränen
zwischen Gleisen und Tümpeln
stellt sie ihren Nektar
im Mondlicht zur Schau

O Frucht des Sommers
dein Schatten ging unter
deine Ernte ward nicht eingeholt
unter blauen Tannen
warten nun die Jäger
auf des Winters schwere
Strafe

Die Kähne festgefroren auf den
alten Flüssen
doch die Transporte
rollen weiter auf dem
schwarzen Teer

den untersten Schichten
der Erde entnommen
aus dem Rücken der
Rehe geschnitten und
den Bienen geraubt

für einen Mangel
der sich nicht
verwalten lässt beim
Abschied von der Erde

Deine Schritte, meine Schritte
Fußabdrücke, Grashalme, geknickt
im Stroh ein Leib
im Wasser ein Stumpf
ein verfaulter Baum

Das Wasser ist braun
du versinkst im Sumpf
ich kann dich nicht halten
die Erde zieht und zieht
wir sinken

bis wir atmen
durch ein Schilfrohr
gemeinsam

(Assiniboine VI)