Ein junger Magier,
der den Tod
so liebt wie
das Leben:

Wie seine Finger sich
zu Gittern spannen,
als verschränkten sich
Wille und Skepsis darin.

Wie sie sich stützen
und einander beugen!
Doch wohin sie auch zeigen,
ihr Fluchtpunkt sind die Augen.

(Cesky Krumlov)

Die Erde schmeckt nicht mehr
mein Freund
kein Salz, kein Honig
kein Kraut, kein Wein

Sie zergeht nicht mehr
auf der Zunge
stecken bleibt sie im Hals

ersticken
ersticken werden wir an ihr
so sehr wir auch
schlucken
und
schlucken

(Assiniboine III.)

Schlaf raubt Kraft
Wasser nimmt Schutz
Teer schenkt falschen Atem

In den Morgen Kummer fließt
Bruder schippt und schippt und schippt:
Teer bleibt haften

Bedeckt schwarz die Zeit
keine Freundschaft bleibt
Nur Teer am Spaten.

(Assiniboine I.)

Auf der Flucht
über den Fluss
dein Fuß, dein Fuß
steckt im Schlamm

Hoch am Bein
kriecht der Schlamm
er schlammt dich ein
auf der Flucht
durch den Fluss.

(Assiniboine II.)