Amnesie

Der Fernseher läuft.
Beständig und wahr-
nehmbar. Dieses Flim-
mern.

Draußen füllt sich alles an.
Mit den Tropfen des ver-
gangenen Nachmittagsregens.
Die fallen jetzt von den
Dächern.

Da war etwas, dahinter.
Zwischendrin.

Füllt sich an mit:

Gene sind Menschen.
Nanopartikel sind Menschen.

Innen, hinter dem Bild-
schirm. In der Röhre,
außen.

Leere.
Eine Leere, die
keine Blätter füllt.
Das steht auf
keinem Blatt.

Ich hatte einen Gedanken.
Wie froh ich bin,
ihn verloren zu haben.
Hypermnesie wäre der Tod.

Ich setze mich auf das
Bett und drehe mich nicht um.

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